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Der Gemeinderat ist "löcherig"

Die CVP hat an ihrer Parteiversammlung über die Papiersammlungen diskutiert. Insbesondere aus Kreisen der Pfadfinder und des Musikvereins wurde wenig Verständnis gezeigt dafür, dass die Papiersammlungen an ein Unternehmen vergeben worden sind. Gemeinderat Markus Lenherr verteidigte allerdings das Vorgehen der Behörde und legte insbesondere dar, dass die Abschaffung des Sammelns im Rahmen einer neuen Lösung erfolgt, deren Einzelheiten noch nicht überall und bis ins Detail bekannt sind. Inzwischen hat der Gemeinderat im Wochenblatt vom 19. November detailliert dargelegt, dass für betroffene Vereine eine Ersatzlösung präsentiert wird, wodurch es möglich sein soll, Ertragsausfälle möglichst zu kompensieren. Die Haltung der CVP-Versammlung muss daher im Lichte der dieser Informationen überdacht werden.

Was die CVP aber mit grösstem Erstaunen zur Kenntnis genommen hat ist die Tatsache, dass von Gemeinderatsmitgliedern und ihren engen Verbündeten hemmungslos geplaudert wird, als gäbe es gar kein Kollegium namens Gemeinderat. Da werden Beschlüsse gefasst und gleich danach klagen Gemeinderatsmitglieder darüber, sie hätte es eigentlich anders gesehen. Einzelne Personen scheinen genau zu wissen, was innerhalb des Gremiums läuft. Der Gemeinderat hat also ein Informationsproblem und kann so auf die Länge nicht mehr richtig funktionieren. Vielleicht hat Christa Oestreicher recht: Gemeinderatssitzungen sollten öffentlich sein. Dann gibt es einige Intrigenspiele weniger!


Paul Nussbaumer, CVP Aesch

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